Emil Èiæ, 
hrvatski 
glazbenik i publicist Križarski grb Emila Èiæa


'križarski amblem' Emila Èiæa AMAC - HRVATI
KOMENTAR
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JASENOVAC UND DIE FOTOFÄLSCHUNGEN


In der jugoslawischen, kroatischen Geschichtsschreibung und der Geschichtsschreibung weltweit wurde über das Lager Jasenovac während mehr als sechs Jahrzehnte lang eine große Menge an Texten, begleitet von Fotos, geschrieben. Da die Zahl von authentischen Fotos über das Lager aus der Zeit von 1941-1945 sehr gering ist, machten sich die jugoslawischen Machthaber nach dem Krieg gleich an die Fälscherarbeit mit den Fotografien heran. Die Frucht dieser Bestrebungen sind heute die „bekannten“ und „erkenntlichen“ (sogenannten) Jasenovac-Fotografien, die sich in das Unterbewusstsein vieler Menschen einprägten.

von Tomislav Vukoviæ

Narudžba za knjigu 'Ogoljela laž logora Jasenovac'

            Den seinerzeitigen Aussagen des Zagreber Erzbischofs Alojzije Stepinac über das Lager Jasenovac, dass „es ein Schandfleck auf dem Unabhängigen Staat Kroatien ist“ und die brutalen Vorgänge dort „ein Verbrechen, das zum Himmel schreit“, braucht man nichts hinzuzufügen oder wegzu-nehmen.
Die Ermordungen von Unschuldigen wegen ihrer nationalen, religiösen oder ideologischen Zugehörigkeit lassen sich mit nichts rechtfertigen, da „jedes Volk und Rasse ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat“, wie der Erzbischof ebenso hervorhob. Es versteht sich, dass aus seinem tiefen religiösen Standpunkt heraus die menschliche Würde im Schöpfer selbst verwurzelt ist, so dass seine Frage aus diesem Kontext, wie erwartet, klingt: „Wenn Gott allen dieses Recht verliehen hat, welche menschliche Macht kann dies verneinen?" Genauso erinnerte der Erzbischof, dass gerade „die Katholische Kirche immer und jede Ungerechtigkeit und Gewalttat, die im Namen von Klassen, Rassen oder einer Volkstheorie begangen wurde, verurteilt hat und dies auch heute tut“ (alle Zitate stammen aus dem Buch von Aleksa Benigar „Alojzije Stepinac, hrvatski kardinal“, Glas Koncila i Hrvatska franjevaèka provincija sv. Æirila i Metoda, 2. popravljeno i proširenio izdanje, Zagreb, 1993 [„Alojzije Stepinac, kroatischer Kardinal“, 2. verbesserte und erweiterte Auflage, Hrsg. Glas Koncila und die Kroatische Franziskanerprovinz des hl. Kyrillos und Methodios, Zagreb, 1993]).

„Sed magis amica veritas!“

            Am Anfang dieses Feuilletons über die Fotofälschungen des Lagers Jasenovac ist es notwendig, das unlängst erschienene Buch von Nataša Mataušiæ „Jasenovac – fotomonografija“ (Spomen-podruèje Jasenovac, 2008.) [„Jasenovac- Fotomonografie“ Gedenkstätte Jasenovac, 2008] hervorzuheben, das vollkommen neue Tatsachen über die „bekannten“ und „erkennbaren“ Fotografien, eingeprägt im Unterbewusstsein vieler Menschen, ans Tageslicht brachten. Mehr als sechs Jahrzehnte lang dienten sie zur Manipulation mit den Jasenovac-Opfern. Zweifellos ist die Rede von einer besonderen wissenschaftlichen Lauterkeit der Autorin und ihres Mutes, das jedes Lob verdient, da sie nicht nur manche Ausgaben der Institution, in welcher sie beschäftigt ist - der Gedenkstätte Jasenovac, korrigiert, sondern auch jene Ausgabe, an der sie selbst mitwirkte: „Jasenovac Memorial Site“ von einer Gruppe von Autoren aus dem Jahr 2006, unter denen klingende Namen wie z. B. Dr. Božo Biškupiæ, Dr. Ivo Goldstein, Dr. Tvrtko Jakovina, Dr. Drago Roksandiæ u. a. sich befinden. Wegen all dem müsste sie vielen Forschern, denen in ihrer Forschung einzig und allein die Wahrheit das wichtigste Ziel sein müsste, ein Beispiel sein. Sie beweist, dass eine ziemliche Anzahl von Fotos, die man niemals in Frage stellte, eigentlich überhaupt nichts mit Jasenovac zu tun haben. Sie stellt jedoch nicht in Frage die Tatsache, dass Jasenovac „ein Todeslager, ein Lager des Verbrechens und einer grausamen Beziehung des Menschen dem Menschen gegenüber war“, wie es Nataša Jovièiæ, die Leiterin der Gedenkstätte Jasenovac, im Begleittext geschrieben hat (Mataušiæ, ibid., S. 230). Deswegen könnte man den berühmten Spruch von Aristoteles ohne Übertreibung auf die genannte Arbeit anwenden: „Amicus Plato, sed magis amica veritas!“ („Platon ist mir lieb, aber noch lieber ist mir die Wahrheit!“) Sie hat zwei Jahre lang 120 Fotografien analysiert und verglichen, von denen behauptet wird (wurde), sie würden aus Jasenovac stammen, und das ganze Archivmaterial der Gedenkstätte Jasenovac, des Kroatischen Staatsarchivs sowie des Kroatischen Geschichtsmuseums durchforscht. Es ist die Rede von Fotografien, die die Ustaschabehörden zu Propagandazwecken machten wie auch unbekannte Einzelpersonen während der Kriegsjahre aus verständlicher Entfernung und die Nachkriegskommission zur Feststellung der Verbrechen des Besatzers und seiner Helfer. Im Buch sind die Fotos am intrigantesten, die gefälscht wurden zu dem Zweck, sie mit dem Lager in Verbindung zu bringen (obwohl sie ganz woanders aufgenommen wurden), weiterhin Retuschen, Fotomontagen oder das Darstellen von nur einzelnen Ausschnitten, was den Eindruck erweckt, als würde es sich um eine völlig neue und authentische Fotografie handeln. Es muss offen gesagt werden, dass sich nach dem II. Weltkrieg viele Autoren bewusst und in böser Absicht der Fotografie bedienten, um Hass gegen den ideologischen Feind (den Antikommunisten) zu schüren, gegen ein ganzes Volk (das kroatische) und gegen die Idee der Gründung eines selbstständigen kroatischen Staates. Im Lichte der nicht allzu langen Aggression auf die Republik Kroatien waren die Fotofälschungen auch „ein einmaliger Missbrauch der Erinnerung an das Verbrechen, in dem das Gedenken an das Verbrechen (nicht an die Opfer) zu einem Samen und der Rechtfertigung für ein neues geplantes Verbrechen wird“, wie es ebenso im Nachwort Frau Jovièiæ, die Leiterin der Gedenkstätte Jasenovac, schrieb.

„Die Mädchen ahnten nichts …“

            Diese Autoren hielten es oft überhaupt nicht für notwendig, die Fotografie zu einem relevanten Geschichtsdokument zu machen, d. h. wenigstens ein Minimum an benötigten Tatsachen kritisch und methodisch festzustellen, wie etwa die Angabe über den Ort der Aufnahme, die aufgenommenen Personen, den Autor der Fotografie und ähnliches, sondern gaben dem Foto willkürlich eine Bedeutung und den Kontext so, wie es ihnen entsprach. Eine der bekannteren in diesem Sinne ist beispielsweise die „berühmte“ Fotografie, auf der angeblich Bauern in der orthodoxen Kirche von Glina vor der Hinrichtung dargestellt sind, abgesehen davon, dass in der Kirche selbst niemals ein Verbrechen verübt wurde. Als durch den Vergleich des Inneren und der Ikonostase festgestellt und aufgedeckt wurde, dass es sich auf keinen Fall um die Szene in der Kirche in Glina handelt, wurde die Szene mit der orthodoxen Kirche in Bosanska Dubica in Verbindung gebracht, natürlich wieder ohne einen einzigen relevanten Beweis. Falls eines Tages durch den Vergleich des Inneren und der Ikonostase der ehemaligen orthodoxen Kirche in Bosanska Dubica festgestellt werden sollte, dass nicht die Rede von diesem Ereignis sei (was nach den jetzigen Angaben mehr als wahrscheinlich ist), dann ist wieder eine völlig neue Zuordnung der Fotografie und ein neues Verbrechen in einer anderen orthodoxen Kirche zu erwarten! Es stellt sich die Frage: Hat es denn überhaupt einen Sinn, ständig auf diese Art von Fälschern aufmerksam zu machen, da der Hass nicht wissenschaftlich zu stoppen ist? Wenn man die über das Lager Jasenovac geschriebenen Bücher durchblättert, wird man z. B. auf eine idyllische Darstellung dreier junger Mädchen in Volkstracht stoßen, wie sie locker und heiter, unter leuchtender Sonne auf einer Wiese sitzend, sich unterhalten. Es ist natürlich nicht angeführt, wo das Foto aufgenommen wurde, über welche Mädchen es sich handelt (der Tracht nach zu urteilen, könnten es Rutheninen aus dem ukrainischen Užgorod sein, sowie auch Kroatinen aus Schafendorf im Südburgenland in Österreich), und auch nicht, wann es aufgenommen wurde (nach der schwarz-weißen Aufnahme zu urteilen, könnte das Foto aus der Nachkriegszeit stammen), es gibt keine Angaben, wo und wie diese Mädchen endeten, u. ä. Der Text unter dem Foto ist jedoch sehr „überzeugend“: „Sie ahnten nichts, was ihnen die Ustaschas vorbereiten!“ Es ist also die Rede von einer verdrehten Manipulation eines vollkommen „neutralen“ und eigentlich „harmlosen“ Bildes.

Die Beschreibung bringt meistens Unwahrheit


            Über diese ganze Problematik der Fotografie als eines außerordentlich wertvollen Geschichtsdokuments, aber auch eines Mittels der Manipulation schrieb die Autorin Mataušiæ: „Die Fotografien als ein außerordentliches Geschichtsdokument dokumentieren am offensichtlichsten und in direktester Weise die authentischen Ereignisse, Erscheinungen, Fenster und Zustände einstiger Realität. Sie erhalten den vollen Wert eines geschichtlichen Dokuments erst dann, wenn sie durch kritisch festgestellte Tatsachen über ihren Inhalt vervollständigt sind“ (Mataušiæ, ibid., S. 17). Genauso aber: „'Lügt die Fotografie auch nicht', lautet die oft benützte Phrase und Floskel, um zu betonen, sie sei eine ursprüngliche und objektive Darstellung der durch die Fotokamera gesehenen Realität und jener, die dabei während der Aufnahme anwesend waren. Jedoch abgesehen davon, dass eine solche Fotografie nur einen Ausschnitt aus der objektiven Realität darstellt, darf man nicht vergessen, dass hinter dem Objektiv der Mensch steht, der eine subjektive Interpretation dessen gibt, was er sieht. Schon die Wahl des Details aus der Realität stellt seine Interpretation dar, geschweige denn die möglichen gestellten Szenen. Die Fotografie kann aufdecken, aber auch entstellen. Sie kann eine Stimme der Wahrheit sein, aber auch ein Mittel der Täuschung, je nach ihrem Zweck. Die Manipulation mit Fotomaterial in der Formung der öffentlichen Meinung ist nichts neues, besonders dann, wenn die Welt in Bildern in Krisen- und Kriegszeiten geformt wird, mit dem Ziel, „die Wahrheit“ so darzustellen, dass sie den Interessen einer bestimmten Gruppe entspricht. Die Fotografie an sich wegen der Art ihrer Enstehung selbst kann nicht lügen, kann aber als ein Mittel der Unwahrheit dienen. Außer dem direkten Eingriff an der Fotografie selbst (sie kann mit einem Pinsel, der Retusche oder einer Schere sehr einfach gefälscht werden) ist gerade ihre Beschreibung oft strittig. Und sie bringt gerade meistens Unwahrheit. Die gleiche Fotografie mit den beschriebenen Eingriffen bekommt eine völlig andere Bedeutung.“ (Mataušiæ, ibid., S. 17-18). Diese Behauptung beweist die Autorin höchst überzeugend: „Als Beispiel kann die Fotografie dienen, die im Buch 'Odmetnièka zvjerstva i pustošenje u Nezavisnoj Državi Hrvatskoj' ('Die Greueltaten der Abtrünnigen und ihre Verwüstungen im Unabhängigen Staat Kroatien') erschienen ist. Sie zeigt die Leiche eines Mannes mit nacktem Oberkörper und zerschmettertem Schädel mit der Beschreibung: 'Einer der exhumierten Kroaten aus einem Gruppengrab in Pašinac bei Prijedor. Der vordere Teil des Kopfes ist total zerschmettert'. Die gleiche Fotografie wurde einige Jahre später in dem Buch 'The Crimes of the Fascist Occupants and their Collaborators against Jews in Yugoslavia' ('Verbrechen der faschistischen Besatzer und ihrer Kollaborateure gegen die Juden in Jugoslawien') im Abschnitt veröffentlicht, der sich auf das KZ Jasenovac bezieht, diesmal aber mit der Beschreibung: 'Ein Ustaschaopfer mit zerschmettertem Kopf'. Die gleiche Fotografie des toten Mannes wurde also als Verbrechen der Partisanen dargestellt und als Verbrechen der Ustaschas. Leider ist dies kein seltenes Beispiel.“ (Mataušiæ, ibid., S. 18-19).

Fälschungen in vier von fünf Titeln

            Durch die Auswahl nur eines geringeren Teils von Titeln (es ist die Rede von sechzig Büchern auf Kroatisch, Serbisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Slowenisch, und zehn Internetseiten auf Serbisch, Englisch, Deutsch und Spanisch), die sich direkt mit der Problematik der Ustaschalager in Jasenovac und Stara Gradiška beschäftigen, kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass die große Mehrheit der mit Fotos versehenen Bücher (fast 80%, was vier von fünf Titeln ist) auf allen ihren Seiten Fälschungen haben! Nach relevanten Untersuchungen über das Ustaschalager Jasenovac wurden bis zum Jahr 2000 genau 2396 Arbeiten veröffentlicht, d. h. 1.106 Bücher, 1.482 Memoiren und wissenschaftliche Artikel und 108 Dokumentensammlungen. Nach dem Jahr 2000 ließ die Intensität, mit der man Bücher über das Lager Jasenovac druckt, nicht nach, so dass ihre endgültige Zahl heute unbekannt ist. Sicherlich übersteigt sie jedoch die genannten Angaben, da über dieses Thema in Kroatien und außerhalb neue zahlreiche Bücher erschienen sind, in kroatischer Sprache wie auch in Fremdsprachen, sowohl in lateinischer als auch kyrillischer Schrift. Es folgen weitere sechs Fortsetzungen des Feuilletons mit den bekannten Fotos, von denen die meisten nicht zum Lager Jasenovac zuzuordnen sind, wie es Frau Mataušiæ, die Mitarbeiterin der Gedenkstätte Jasenovac, in ihrem Buch präzise bewiesen hat. Beispielsweise das Foto „Die Ustaschas aus Jasenovac töten die Opfer mit dem Beil“ - in Wahrheit töteten am 11. Juni 1944, was an den Uniformen deutlich sichtbar ist, SS-Angehörige der Prinz-Eugen-Division einen unbekannten Partisanen aus der Vojkova-Brigade auf dem Gebiet von Idrijska Krnica (Abteilung der Dokumentarfotografie des slowenischen Museums der neueren Geschichte); das Foto „Sie taten, was niemand tat“ - in Wahrheit handelt es sich, was an den Uniformen wieder deutlich erkennbar ist, um eine Gruppe deutscher Soldaten, von denen einer mit einem Lächeln im Gesicht mit dem Beil gegen den Hals eines Mannes ausholt; das Foto „Köpfe der Jasenovac-Häftlinge in Gradina“ - zwei abgeschlagene menschliche Köpfe, ein Kopf davon hat eine Zigarette in offenem Mund - in Wahrheit hat das IX. Partisanenkorps dieses Foto gefunden, das von einem deutschem Verbrechen in einem Dorf nördlich von Triest zeugt. Oder das oft benützte Foto zur Darstellung angeblicher Verbrechen mit nebeneinander aufgereihten Leichen, als würde es sich um „Tote in Jasenovac“ handeln und Zivilisten, die sie beobachten. Dabei handelt es sich um eine reine Unterschiebung. Das Foto zeigt die Toten des Massakers der Partisanen in der Stadt Sisak, als sie beim Einmarsch in diese Stadt 400 Zivilisten ermordeten, u.s.w. … Ähnlich ist es auch mit der heutigen „offiziellen“ Namensliste der Opfer von dem Lager Jasenovac (ca. 83.000), die umstritten ist. Die Namensliste entstand in der „Küche“ des „Jasenovac Research Institute“ aus New York, hinter der Milan Bulajiæ, langjähriger serbischer Diplomat Ex-Jugoslawiens, und die Serbische Akademie der Kunst und Wissenschaft (SANU) stehen. Lucijan Brumnjak aus Mošæenice hat beispielsweise allein in den letzten Jahren 378 Fälle von den zu Jasenovac fälschlicherweise zugeordneten Namen an der Liste entdeckt. Viele starben oder kamen ganz woanders um, es wurden tote Tschetniks und Partisanen dazugerechnet, die in Kampfhandlungen woanders umkamen oder Personen, die im ägyptischen Flüchtlingslager El Schatt gestorben sind, und sogar Lebende. Manche Lagerhäftlinge wurden auch nach Deutschland und Norwegen zur Arbeit oder in deutsche KZ-s weiter geschickt. Die annähernd genaue Zahl der Opfer von Jasenovac könnte endgültig festgestellt werden, wenn die Kartei mit den Personalakten der Häftlinge aufgefunden wäre, die existiert, aber versteckt wird. Dies beweist, dass es den Manipulatoren nicht um die Feststellung der Wahrheit über die Zahl der Opfer von Jasenovac geht, da es dann eine Anklage gegen sie selbst wäre. Bei Ausgrabungen in Jasenovac wurden insgesamt 284 Skelette gefunden und dies ist bis heute das einzige empirisch Sichere! Vielleicht liegt der Grund der großserbischen Lügen auch in diesem. Der serbische Schriftsteller Dobrica Æosiæ, Mitglied der Serbischen Akademie der Kunst und Wissenschaft (SANU), von 1991-1992 Präsident der „Sozialistischen Republik Serbien“, für die Serben „Vater der serbischen Nation“, eklärte in seinen „Deobe (Teilungen)“, warum die Serben lügen: „Wir lügen, um uns selbst zu blenden, um den anderen zu trösten, wir lügen aus Barmherzigkeit, lügen aus Scham, um uns zu ermutigen, um unser eigenes Elend zu verbergen, lügen wir. Wir lügen wegen der Freiheit. Die Lüge ist ein Aspekt des serbischen Patriotismus und die Bestätigung unserer angeborenen Intelligenz. Wir lügen schöpferisch, phantasievoll, erfinderisch.“ Das Lager Jasenovac ist das größte großserbische und kommunistische Mythos, dem die heutigen Medien in Kroatien durch papagaienhaftes Wiederholen dieser dogmatischen kommunistischen Matrizen dienen, anstelle sich mit diesem Thema näher und kritischer zu beschäftigen. Für die Geschichtswissenschaft und Erziehung der jüngeren Generationen ist dies verheerend, aber im heutigen Kroatien ist es aktuell und profitabel. Die genannten Tatsachen über das Lager Jasenovac (Fotofälschungen und Kontroversen über die Zahl der Opfer) können, versteht sich von selbst, das Übel von Jasenovac als einen Schandfleck auf der kroatischen Geschichte nicht rechtfertigen. Deswegen ist ein neueres, viel ernsthafteres, systematischeres und für die geschichtlichen Tatsachen objektiveres, offenes und vor allem ideologisch unbelastetes Herangehen an das Thema Jasenovac und die jährlichen Kommemorationen notwendig.



  

  


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